Schritt für Schritt in eine grünere Zukunft

Wir haben Nachhaltigkeit fest in unsere Unternehmensphilosophie integriert. Bereits umgesetzte Maßnahmen zeigen unseren Anspruch, Betriebsabläufe kontinuierlich verantwortungsvoller zu gestalten - offen, realistisch und ohne irreführende Selbstdarstellung.

Unsere ökologisch wirksamen Maßnahmen

Konkrete Maßnahmen, mit denen wir Energie, Ressourcen und Materialien im Unternehmensalltag bewusster einsetzen.

Solarstrom für unser Werk

Solarstrom für unser Werk

2025 konnten wir rechnerisch rund 37% unseres Firmenstromverbrauchs durch direkt genutzten Solarstrom aus unserer PV-Eigenverbrauchsanlage decken. In den sonnenstarken Monaten Mai bis August lag der Anteil bei rund 62%.[1] Zusätzlich betreiben wir eine weitere PV-Anlage auf unserem Werksdach, die derzeit separat ins öffentliche Netz einspeist und ab 2029 unseren Eigenversorgungsanteil weiter erhöhen soll.[2]
Blockheizkraftwerk

Blockheizkraftwerk

Unser Blockheizkraftwerk erzeugt elektrische Energie und speist diese separat ins öffentliche Netz ein. Die entstehende Wärme nutzen wir direkt im Gebäude für unser Heizsystem. Kraft-Wärme-Kopplung gilt als besonders effizient, weil Strom und nutzbare Wärme gemeinsam erzeugt werden[3].
Smarte Gebäudeleittechnik

Smarte Gebäudeleittechnik

Unsere Gebäudeleittechnik vernetzt Heizung, Jalousien und weitere energieintensive gebäudetechnische Anlagen zentral. So können Laufzeiten, Betriebszustände und Abschaltzeiten bedarfsgerecht optimiert werden.[4]
Wiederverwendung von Verpackungen

Wiederverwendung von Verpackungen

Unser Warenausgang wird von einigen Kunden als „Verpackungskünstler“ bezeichnet: Eingehende Kartonagen und Füllmaterialien werden bei uns nach Möglichkeit wiederverwendet , statt direkt entsorgt zu werden. Dadurch reduzieren wir Abfall und vermeiden den zusätzlichen Einsatz neuer Verpackungsmaterialien.
E-Ladestationen für unseren E-Fuhrpark

E-Ladestationen für unseren E-Fuhrpark

Unsere Ladeinfrastruktur am Standort steht sowohl Firmenfahrzeugen als auch privaten E-Fahrzeugen von Mitarbeitenden und umliegenden Unternehmen zur Verfügung. Aktuell betreiben wir 4 Ladepunkte mit jeweils 22 kW Ladeleistung und verbinden so Energie und Mobilität direkt am Standort.
Ressourcenschonung in der Fertigung

Ressourcenschonung in der Fertigung

In unserer Fertigung entstehen Metall- und Kunststoffspäne, Reststücke und weitere Wertstoffe. Verwendbare Werkstücke und Restmaterialien lagern wir fachgerecht für künftige Aufträge ein. Nicht weiter nutzbare Materialien werden getrennt gesammelt und über unseren zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb einer fachgerechten Verwertung zugeführt.[6]
Nachhaltigere Reinigung

Nachhaltigere Reinigung

Für die Reinigung setzen wir weitgehend auf spezialisierte BiOHY-Produkte.[5] Laut Hersteller sind diese 100% vegan, frei von Mikroplastik und mit biologisch abbaubaren Tensiden formuliert.[7] Viele Produkte sind als Konzentrate ausgelegt und dadurch besonders sparsam im Einsatz.[8]
Ressourcenschonung im Betriebsalltag

Ressourcenschonung im Betriebsalltag

Viele kleinere Maßnahmen helfen uns, Materialeinsatz und Abfall kontinuierlich zu reduzieren. So setzen wir neben Einwegtüchern auch wiederverwendbare Reinigungstücher („Hodern“) ein, die gesammelt, gereinigt und mehrfach genutzt werden.

Wo wir uns weiter verbessern müssen

Nachhaltigkeit ist für uns kein abgeschlossener Zustand. Deshalb benennen wir bewusst auch die Bereiche, in denen wir noch Entwicklungspotenzial sehen.

Bestimmte Prozessmedien sind derzeit weiterhin erforderlich

In Teilen unserer Zerspanung, Metallverarbeitung und Fertigung bleiben Kühl-, Schmier- und weitere Prozessmedien notwendig, um Prozesssicherheit, Bauteilqualität und stabile Abläufe zu gewährleisten. Reduzierte Einsatzmengen und geeignetere Alternativen prüfen wir laufend - sie sind jedoch nicht in jeder Anwendung bereits technisch und wirtschaftlich gleichwertig umsetzbar.

Unser Energiebedarf bleibt produktionsbedingt hoch

Als Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Zerspanungstechnik arbeiten wir mit energieintensiven Maschinen, Anlagen und Nebenaggregaten. Effizienzmaßnahmen, Eigenstromerzeugung und intelligente Steuerung helfen uns, Verbräuche zu senken - ein niedriger Energiebedarf ist in einem industriellen Fertigungsumfeld jedoch nicht in allen Bereichen realistisch.

Teile unserer Logistik sind noch nicht vollständig emissionsfrei

Für flexible, kurzfristige und eigenständige Lieferungen setzen wir in einzelnen Bereichen weiterhin auf konventionelle Fahrzeugtechnik. Gerade dort, wo Verfügbarkeit, Reichweite, Nutzlast und verlässliche Einsatzbereitschaft entscheidend sind, ist die vollständige Umstellung auf emissionsärmere Alternativen noch nicht in jedem Fall abgeschlossen.

Weitere Fortschritte brauchen Investition und Zeit

Nachhaltigere Lösungen erfordern oft technische Umstellungen, geeignete Infrastruktur, stabile Lieferketten und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen. Deshalb entwickeln wir bestehende Maßnahmen konsequent weiter - Schritt für Schritt und mit einem realistischen Blick auf das Machbare.

Nachhaltigkeit

Verantwortung endet nicht bei der Fertigung.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, Prozesse, Energieeinsatz und Materialverbrauch weiter zu verbessern - Schritt für Schritt und mit einem realistischen Blick auf das, was heute schon möglich ist.

Quellen & Hinweise

[1] Berechnungsgrundlage sind interne Zählerstände aus dem Kalenderjahr 2025. Für die Ermittlung des ausgewiesenen Solarstromanteils wurden der Gesamtstromverbrauch des Gebäudes, der separat erfasste Verbrauch unseres Firmenbetriebs sowie die Erzeugungs- und Einspeisewerte der PV-Eigenverbrauchsanlage ausgewertet. Da im Gebäude weitere Mieteinheiten Strom verbrauchen, wurde der direkt genutzte Solarstrom monatlich anteilig nach dem jeweiligen Verbrauchsanteil unseres Unternehmens am Gesamtgebäude abgegrenzt. Einspeisemengen wurden nicht als Eigenverbrauch berücksichtigt. Die Prozentwerte sind rechnerisch ermittelt und gerundet.

[2] Neben der PV-Eigenverbrauchsanlage betreiben wir auf dem Werksdach eine weitere PV-Anlage. Diese speist ihren Strom aktuell separat ins öffentliche Netz ein beziehungsweise wird direkt vermarktet. Ihre Strommengen sind daher nicht Bestandteil der ausgewiesenen Eigenverbrauchsanteile. Die in der Kachel genannten Werte beziehen sich ausschließlich auf Solarstrom, der über die PV-Eigenverbrauchsanlage direkt im Gebäude genutzt wurde. Perspektivisch soll die zusätzliche Dach-PV-Anlage ab 2029 stärker zur Eigenversorgung beitragen.

[3] Blockheizkraftwerke arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei werden elektrische Energie und nutzbare Wärme gemeinsam erzeugt. Die Wärme wird in unserem Gebäude direkt für das Heizsystem genutzt. Allgemein gilt Kraft-Wärme-Kopplung als effiziente Form der Energieumwandlung, weil im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme Primärenergie eingespart werden kann [1]. [1] Umweltbundesamt, „Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Energiesystem“, Umweltbundesamt, zuletzt aktualisiert am 18.10.2023. [Online]. Verfügbar: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/kraft-waerme-kopplung-kwk-im-energiesystem. [Zugriff: 30.04.2026].

[4] Gebäudeautomation kann zur Energieeffizienz von Gebäuden beitragen, indem gebäudetechnische Anlagen wie Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung oder Verschattung automatisiert geregelt, überwacht und optimiert werden. Die tatsächlich erreichbaren Einsparungen hängen jedoch stark vom konkreten Gebäude, der Nutzung, den Betriebszeiten, dem Wetter, dem Nutzerverhalten und den gewählten Regelstrategien ab. Deshalb weisen wir für unsere Gebäudeleittechnik derzeit keinen pauschalen prozentualen Einsparwert aus.

[5] Interne Dokumentation der eingesetzten Reinigungsmittel und der bei Beck Fertigungstechnik verwendeten BiOHY-Produkte, Stand: 23.04.2026.

[6] Konkrete Recyclingquoten und Verwertungswege lassen wir derzeit gemeinsam mit unserem Entsorgungspartner aufbereiten. Deshalb berichten wir hier bewusst über unseren aktuellen Prozess und ergänzen belastbare Kennzahlen, sobald sie vorliegen.

[7] BiOHY – Nachhaltige Reinigungsmittel. Herstellerangaben zu „100% vegan“, „frei von Mikroplastik“ und „biologisch abbaubaren Tensiden“. URL: https://biohy-reiniger.de/ (zuletzt abgerufen am 23.04.2026).

[8] BiOHY Glas- und Oberflächenreiniger. Herstellerangaben zur Anwendung als Konzentrat sowie zur Dosierung im Verhältnis 1:200 beziehungsweise 5 ml auf 1 Liter Wasser. URL: https://biohy-reiniger.de/products/biohy-glas-und-oberflaechenreiniger-1-liter [Zugriff: 30.04.2026].