Unternehmensgeschichte

Geschichte der Beck GmbH

JUNI 2004

Die Beck GmbH wurde von den Geschäftsführern Peter Beck und dessen Sohn Armin Beck gegründet. Die Überlegungen zur Firmengründung begannen bereits viele Jahre früher in der Einzelfirma von Peter Beck im Bereich Maschinen- und Vorrichtungsbau sowie Montage und Demontage von Fertigungsanlagen.

AUGUST 2004

Die Produktionsstätte wurde daraufhin von Stulln nach Wackersdorf, Barbarastraße 6, verlegt, um die Kunden im Innovationspark Wackersdorf noch schneller vor Ort bedienen zu können. Weiterhin wurde die Beck GmbH zu einer Ausbildungsstätte für Industriemechanik- und Zerspanungsmechanikkräften.

2005/2006

Mittlerweile zählten noch weitere namhafte Automobilzulieferfirmen zu den Kunden. Seit dem Neustart in Wackersdorf entwickelten sich auch aus den Branchen Lebensmittel, Sondermaschinenbau und Transport- und Fördertechnik interessante Geschäftspartnerschaften.

2007

Aufgrund des Geschäftsvolumens wurde im Geschäftsjahr 2007 eine Gebäuderweiterung durchgeführt. Die damit gewonnene Produktionsfläche konnte mit zwei weiteren Fräsmaschinen bestückt werden. In diesem Jahr wurde die erste ISO-9001-Zertifizierung durch die Dekra erfolgreich durchgeführt.

2008/2009/2010

Die internationale Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 machte auch der Beck GmbH zu schaffen. Der Absatz und damit der Umsatz und das Ergebnis gingen deutlich zurück und verzögerten das weitere Wachstum. International tätig wurde die Beck GmbH in den Zeiten der Finanzkrise mit der Lieferung von Fertigungsanlagen nach Tschechien, Norwegen und China. Das Geschäftsjahr 2010 knüpfte dann wieder an die erfolgreichen Geschäftsjahre vor der Finanzkrise an. Es werden namhafte Kunden der Automobilindustrie in Belgien, China, Deutschland, Norwegen, Russland und Tschechien mit Produktionsanlagen und Prototypen zur Serienfertigung beliefert. Weiterhin starteten sechs Jugendliche ihre Ausbildung bei der Beck GmbH. Aufgrund der Entwicklungen innerhalb der Automobilindustrie wurde im Geschäftsjahr 2010 ein neues Geschäftsfeld im Metallbau bezogen auf den Bausektor aufgebaut. Dieses Geschäftsfeld umfasst unter anderem den Bau von Überdachungen, Wintergärten, Carports, Industrietreppen und Industriebühnen.

2011

Im Geschäftsjahr 2011 konnte bereits die nächste Gebäudeerweiterung durchgeführt werden. Die Erweiterung umfasste eine Montagehalle mit einem anschließenden Bürotrakt.

2012

Ab dem Geschäftsjahr 2012 wurden neue Geschäftsfelder wie zum Beispiel induktives Löten aufgebaut. Aufgrund der erhöhten Nachfrage im Sondermaschinenbau wurde die Konstruktionsabteilung sukzessive erweitert.

2016/2017

Aufgrund einer erhöhten Nachfrage wurde der Maschinenpark um Drahterodier- und Fräsmaschinen erweitert. Zusätzlich wurde in eine dreiachsige Groß-Bett-Fräsmaschine investiert.

2019

Zur Optimierung der Auftragssteuerung wurde im Geschäftsjahr 2019 ein neues ERP-System eingeführt. Dieses System ermöglichte die Kopplung an das bestehende CAD-System.

2020

Die Covid-19-Pandemie hat die Welt, die Wirtschaft und die Menschen fest im Griff. Unternehmerisches verantwortungsvolles Handeln wird wichtiger denn je. Gezielte und umfangreiche Schutzmaßnahmen für die Gesundheit der Mitarbeiter wurden umgesetzt. Selektiv wurde mobiles Arbeiten ermöglicht.

2021

Auch im Jahr 2021 wurde die Geschäftstätigkeit der Beck GmbH von der Covid-19-Pandemie geprägt. Die Kundenkontakte und damit der Absatz, insbesondere im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, litten unter den durch die Pandemie ausgelösten Lockdowns. Kurzarbeit erfolgte zur wirtschaftlichen Entlastung. Weiterhin wurden umfassende Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen aufrechterhalten, um die Gesundheit und Sicherheit unserer MitarbeiterInnen bestmöglich zu schützen.

2022

Das Jahr 2022 startete zunächst mit einem Generationenwechsel. Herr Peter Beck zog sich aus der Geschäftsführung der Beck GmbH zurück und Herr Armin Beck übernahm die alleinige Geschäftsführung. Weiterhin wurde die Webseite der Beck GmbH neu konzipiert, gestaltet und realisiert. Der grüne Fußabdruck gewann zudem an Bedeutung und wurde als festes Unternehmensziel integriert.

2023

Im Laufe des Jahres 2023 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten an den Büroflächen, Lager- und Produktionsbereichen durchgeführt. Ziel dieser Maßnahmen war es, durch neue Aufteilungen, verbesserte Strukturen und optimierte Abläufe die Effizienz der Prozesse zu steigern. Ein Teil der Logistikhalle wurde im Rahmen der Sanierung erneuert. Zusätzlich wurden in mehreren Hallen modernste Brandschutzmaßnahmen wie z.B. RWA-Anlagen umgesetzt, um ein Höchstmaß an Sicherheit für unser Werk zu garantieren. Mit Blick auf die ökologische Verantwortung wurde die Photovoltaikanlage erweitert, um den notwendigen Energiebedarf abzusichern. Damit erfolgte auch der Start für die schrittweise Umsetzung des Fahrzeugparkes auf E-Mobilität mit entsprechenden Ladesäulen. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsbemühungen haben wir unseren Maschinenpark modifiziert und einige ältere Maschinen verkauft, was neben anderen kleinen, aber bedeutenden Erfolgen steht.

2024

Im Jahr 2024 wurden Maschinen mit älterem Baujahr im Sinne der Nachhaltigkeit weiterverkauft, die Brandschutzmaßnahmen im Werk verschärft und eine großflächige Arbeitsbühne errichtet, die 2025 erweitert wird. Damit entstehen neue Flächen für das Rechenzentrum zur Optimierung der IT-Infrastruktur sowie erweiterte Büro- und Sozialräume. Zusätzlich wurde der Außenlagerplatz leicht vergrößert. Erfreulicherweise konnten in der aktuellen wirtschaftlichen Lage namhafte Neukunden gewonnen und bedeutende Projekte für unsere Bestandskunden, renommierte Automobilzulieferer, erfolgreich abgeschlossen werden. Trotz dieser Erfolge belasteten der zunehmende Kostendruck und die weiter anhaltende Rezession der deutschen Wirtschaft das Geschäftsgeschehen.